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Wir können Krise!

   

RZ Managementletter A4-Final

Durch die Corona-Pandemie haben wir alle viele Einschränkungen erlebt. Aber was ist eigentlich mit unserer Qualität des Lebens passiert?

Dazu sollte uns eine Studie Auskunft geben, die das Sozialwerk St. Georg bei der Firma xit aus Nürnberg in Auftrag gegeben hat.

Jetzt wurden die Ergebnisse zu den Auswirkungen der Pandemie veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass es im letzten Jahr im Sozialwerk gelungen ist, die Qualität des Lebens der Klientinnen und Klienten weitgehend zu stabilisieren. Nur beim Thema Rechte gab es 2020 ein niedrigeres Ergebnis als 2019.

Frank Löbler, Leiter des Ressorts Qualität und Projektleiter hebt hervor: „Dies war allerdings nur möglich mit einem immensen Kraftaufwand aller Beteiligten! Wir können im Sozialwerk stolz darauf sein, dass wir das geschafft haben.“

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie in Form eines Management-Letters findet sich auf der linken Seite.

   

POS-Bericht 2020 erschienen

   

210401 POS Bericht 2020 Leseprobe

Auch im Jahr 2020 wurde das Instrument der Personal Outcomes Scale im Sozialwerk St. Georg zur Messung der Qualität des Lebens der Klienten umfassend eingesetzt.

Inhaltlich bietet der Bericht aktuelle Zahlen, Daten und Fakten rund um die Qualität des Lebens der Klienten im Gemeinschaftlichen Wohnen des Sozialwerks St. Georg wie auch der Klienten, die in der Eigenen Wohnung unterstützt werden.

Basis sind insgesamt 1.159 vollständige POS-Interviews im Jahr 2020, die trotz der Einschränkungen der Corona-Pandemie durchgeführt werden konnten. Denn auch in diesen Zeiten haben wir die Qualität des Lebens der Klienten – und was wir gemeinsam dafür tun müssen – nicht aus den Augen verloren.

   

Internationale POS-Konferenz

   

Bild Internationales Meeting

25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 13 verschiedenen Ländern: Das war die Zusammensetzung des internationalen Treffens zur Personal Outcomes Scale, das Anfang September 2020 – aufgrund der Corona-Pandemie natürlich digital – stattfand.

Da die Entwicklung der POS nun bereits 12 Jahre zurückliegt – und sie sich seit fast 10 Jahren im Regeleinsatz im Sozialwerk St. Georg befindet – war es an der Zeit, die Erfahrungen, die in den unterschiedlichen Ländern gemacht wurden, miteinander auszutauschen:  Wie wird die POS genutzt, was sind Stärken in der Arbeit mit der POS, wo liegen Herausforderungen und was sind Wünsche für die Zukunft.

Es herrschte schnell Einigkeit darüber, diesen Austausch auch zukünftig weiterzuführen und so die Nutzung der Personal Outcomes Scale auszubauen und die Qualität des Lebens von Menschen überall auf der Welt weiter zu fördern. Insgesamt wurden 7 Kernthemen identifiziert, an denen international unterschiedlich zusammengestellte Arbeitsgruppen unter Federführung der Hochschule Gent/Belgien auch zukünftig weiterarbeiten. Das Sozialwerk St. Georg beteiligt sich an drei dieser Arbeitsgruppen.

   

Neuer Kooperationspartner

   

Foto Schulung JJEv

Der Träger Jugendberatung und Jugendhilfe (JJ) e.V. suchte für die Eingliederungshilfe des Vereins ein Instrument, mit dem sich längerfristige Entwicklungen hinsichtlich der individuellen Teilhabe und Qualität des Lebens der Klienten abbilden lassen.

Nach einem Austausch mit dem Sozialwerk St. Georg hat sich die JJ dafür entschieden, die Personal Outcomes Scale einzuführen. Im Juni 2020 wurden im Rahmen einer zweitägigen Schulung in Frankfurt insgesamt 11 Mitarbeiter der JJ durch das Sozialwerk St. Georg zu POS-Interviewern qualifiziert. Auf Basis der POS-Interviews soll in der Eingliederungshilfe der JJ eine noch stärker an der konkreten Lebenswelt der Person orientierte Hilfeplanung, Wirkungsorientierung und Leistungsdokumentation gewährleistet werden.

   

Instrumente zur Wirksamkeitsmessung

   

DGQ Whitepaper

„Als Entscheider möchte ich beurteilen können, welches Instrument zur Wirksamkeitsmessung meiner Dienstleistung das GEEIGNETE für meine Organisation ist.“

Diese Aufgabe („Story“) hat sich der Fachkreis Qualitätsmanagement in der sozialen Dienstleistung gestellt. Das Sozialwerk St. Georg nahm an diesem Fachkreis der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) aktiv teil und steuerte seine Fachkenntnis bezüglich Wirksamkeit bei.

Entstanden sind insbesondere eine Übersicht gängiger Wirksamkeitsmodelle und eine stattliche Anzahl von Steckbriefen – darunter der der Personal Outcomes Scale. Die Fachkreisveröffentlichung ist als WhitePaper im November 2019 erschienen und kann auf Seite der DGQ eingesehen werden:

www.dgq.de/themen/qm-gesundheitswesen-sozialwesen

   

Wie soziale Dienstleister im Wettbewerb bestehen können - ein Lernbuch nicht nur für die Eingliederungshilfe

   

Foto Buch Innovation personenbezogener Dienstleistungen

 „Innovation personenbezogener Dienstleistungen als Prozess“ heißt die aktuelle Veröffentlichung von Gitta Bernshausen, Vorstand des Sozialwerks St. Georg, und Frank Löbler, Leiter des Ressorts Qualität. In dem Buch, das in diesem Monat in der Reihe „Sozialwirtschaft innovativ“ im Springer-Verlag erschienen ist, beschreiben die Autoren den Weg der Einführung der Teilhabebegleitung in die soziale Assistenz im Sozialwerk St. Georg. Die Leser können in dieser Fallstudie nachvollziehen, welche inhaltlichen, wirtschaftlichen und sozialpolitischen Überlegungen die Notwendigkeit von Innovation in diesem Unternehmen begründete. Und wie die Details der Projektplanung der Umsetzung aussahen: Wie „macht“ man denn so etwas? Darüber hinaus geht es um die konkrete Umsetzung des Konzepts Qualität des Lebens sowie um die Antwort auf die Frage: Wie messe ich die Wirkung der individuellen Qualität des Lebens von Menschen mit Assistenzbedarf? Schließlich werden die Ergebnisse des Change-Prozesses und das Feedback von betroffenen Beteiligten – Klienten, Mitarbeitende, Leitungen – dargestellt. Ziel war es zu zeigen, wie Dienstleistungsprozesse in Sozialunternehmen verändert werden können, um als Leistungserbringer im Wettbewerb bestehen zu können. Gerade in Zeiten des BTHG ein aktuelles Thema. Bernshausen und Löbler bieten damit ein Buch für alle diejenigen, die gewillt sind, im Feld der personenbezogenen Dienstleistungen Neues zu wagen.

   

Neuer Vertragsabschluss sichert Exklusivrechte für das Messinstrument POS

   

Foto POS Vertrag

Ende April 2019 wurde der Vertrag zwischen dem Sozialwerk St. Georg und der belgischen Hochschule Gent unter Dach und Fach gebracht: Dieser löst den bisherigen Vertrag mit der niederländischen Stiftung Arduin ab und sichert dem Sozialwerk weiterhin die Exklusivrechte an der „Personal Outcomes Scale“ (POS) in Deutschland. Die POS ist ein wissenschaftlich fundiertes Instrument zur Messung der individuellen Qualität des Lebens von Menschen mit und ohne Assistenzbedarf und wird im Rahmen des im Sozialwerk St. Georg beschriebenen und gelebten Konzeptes Qualität des Lebens und im Prozess der Teilhabebegleitung – wiederkehrend – eingesetzt. Vorstand Gitta Bernshausen und Frank Löbler, Leiter des Ressorts Qualität, freuen sich über den Vertragsabschluss.